Staatliche Förderprogramme

Ob vom Bund oder den Bundesländern, es gibt zahlreiche Förderprogramme, Studienkreditmöglichkeiten oder den Anspruch auf Bildungsurlaub. Wir haben für Sie die wichtigsten Förderformen zusammengefasst. Hier finden Sie für jede Zielgruppe die passende Hilfe. Unter jedem Reiter haben wir die entsprechenden Leistungen, Voraussetzungen, Zielgruppen, Informationen zum Antragsprozedere sowie die wichtigsten Kontaktadressen und Links aufgeschrieben.

Wählen Sie ein Bundesland aus…

…und finden Sie in der unten stehenden Liste alle möglichen Förderungen vom Bund sowie des jeweiligen Bundeslandes.

Thüringen

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsrichtlinie – Vorhaben und Netzwerke
  • Gefördert werden Vorhaben und Netzwerke, die zur Ausweitung der Weiterbildungsbeteiligung und/oder zur Fachkräftesicherung beitragen.
  • Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgt als Anteilfinanzierung.
  • Die Höhe der Zuwendung beträgt in der Regel bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Weiterbildungsrichtlinie – Weiterbildungsscheck
  • Gefördert werden Vorhaben zur individuellen Weiterbildung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
  • Förderhöhe max. 500 Euro
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Brandenburg

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsrichtlinie 2020

Gefördert werden Weiterbildungsmaßnahmen zur beruflichen und individuellen Kompetenzentwicklung von u.a. Beschäftigten. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Vereine, freie Träger  –  für ihre Beschäftigten.

Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Nordrhein-Westfalen

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Bildungsscheck
  • Förderumfang: max. 50% der nachgewiesenen Weiterbildungskosten
  • Förderhöhe: max. 500 Euro
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Niedersachsen

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
Individuelle Weiterbildung

Gefördert wird mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss zu den Kosten einer individuellen Weiterbildung von bis zu 50%, mindestens aber 1.000 Euro.

KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Meister in die Hochschulen

Dieses Programm der niedersächsischen Landesregierung und der Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen (VHN) ist als Auszeichnung für besonders qualifizierte Handwerks- und IndustriemeisterInnen gedacht. Pro Jahr werden drei MeisterInnen, die ohne Abitur ein Studium an einer niedersächsischen Hochschule absolvieren, mit einem Betrag von 1.500 Euro gefördert.

 

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Qualifizierungscheck

Gegenstand der Förderung über den Qualifizierungsscheck sind Maßnahmen mit Gesamtkosten über 1.000 Euro, die von einem zertifizierten Weiterbildungsanbieter angeboten werden und zu einem Berufsabschluss führen. Gefördert werden 50 % der Teilnahme- und Prüfungsgebühren mit einem Zuschuss bis zu einer Höchstsumme von 4.000 Euro.

Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Hamburg

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
Hamburger Weiterbildungsbonus “Handwerk”

Gefördert werden berufliche Weiterbildung und Qualifizierung.

Förderkonditionen
Gefördert werden können Weiterbildungen und Qualifizierungen mit einem Wert über 250,- € bei Anbietern, die Konzepte mit entsprechenden Referenzen, eine vorhandene Infrastruktur sowie die notwendige fachliche Qualifikation nachweisen können.

Inhaltliche Schwerpunkte wie Qualitätspolitik, technische Innovation und Umwelttechnik werden besonders gefördert. Dem Handwerk steht auch die klassische Förderung zur Verfügung.

Förderhöhe
Bis zu 75 % der Weiterbildungskosten, maximal 2.000,- €.

  • Qualitätspolitik (bis maximal 1.000,- €)
  • Technische Innovation (bis maximal 2.000,- €)
  • Umwelttechnik (bis maximal 2.000,- €)

Die Weiterbildung/Qualifizierung muss bis zum 31.12.2020 abgeschlossen sein! – Eine Teilförderung ist ggf. möglich

Hamburger Weiterbildungsbonus “Klassik”

Förderkonditionen
Gefördert werden können Weiterbildungen und Qualifizierungen mit einem Wert über 250,- € bei Anbietern, die Konzepte mit entsprechenden Referenzen, eine vorhandene Infrastruktur sowie die notwendige fachliche Qualifikation nachweisen können.

Förderhöhe
Bis zu 50 % der Weiterbildungskosten, maximal 750,- €.
Bis zu 75 % der Weiterbildungskosten, maximal 1.125,- € bei Existenzgründern mit einer Bewilligung eines Zuschusses der Arbeitsagentur und Selbstständigen mit ergänzenden Leistungen zum Lebensunterhalt durch das jobcenter.

 Die Weiterbildung/Qualifizierung muss bis zum 31.12.2020 abgeschlossen sein! – Eine Teilförderung ist ggf. möglich

Hamburger Weiterbildungsbonus “Qualifizierungscoaching”

Gefördert werden berufliche Weiterbildung und Qualifizierung.

Förderkonditionen
Gefördert werden können Weiterbildungen und Qualifizierungen mit einem Wert über 250,- € bei Anbietern, die Konzepte mit entsprechenden Referenzen, eine vorhandene Infrastruktur sowie die notwendige fachliche Qualifikationnachweisen können.

Ziel ist es, den Beschäftigten das berufliche Fortkommen zu ermöglichen, Wiedereinsteigern in das Berufsleben Unterstützung zu bieten und auch geringer Qualifizierte für weitere fachliche Aufgaben zu befähigen.

Es wird ein Weiterbildungsplan erstellt, der auch aufeinander aufbauende Qualifizierungen enthalten kann. Gemeinsam werden im Anschluss daran passende Weiterbildungsangebote ausgesucht und die finanzielle Unterstützung geklärt, auch über den Weiterbildungsbonus hinausgehend.

Förderhöhe
Es können mehrere aufeinander aufbauende Fortbildungen gefördert werden – insgesamt aber nicht mehr als 2.000,- € pro Bildungsplan.

KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Schleswig-Holstein

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsbonus

Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber muss sich an der Weiterbildung mit 50 % der Seminarkosten beteiligen und sollte – nach betrieblicher Möglichkeit – zusätzlich die Beschäftigten von der Arbeit unter Fortzahlung der Bezüge für die Dauer der gesamten Weiterbildung freistellen. Aus dem Weiterbildungsbonus werden bis zu 50 % der Seminarkosten erstattet, maximal aber bis zu einer Höhe von  1.500 Euro.

Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Rheinland-Pfalz

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
QualiScheck
  • gefördert werden berufliche Weiterbildungen, die Fach-, Methoden-, und Sozialkompetenzen vermitteln und mindestens 100 Euro kosten
  • erstattet werden 60% der Kurskosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren), max. 600 Euro
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Hessen

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Qualifizierungsscheck

Gegenstand der Förderung über den Qualifizierungsscheck sind Maßnahmen mit Gesamtkosten über 1.000 Euro, die von einem zertifizierten Weiterbildungsanbieter angeboten werden und zu einem Berufsabschluss führen. Gefördert werden 50 % der Teilnahme- und Prüfungsgebühren mit einem Zuschuss bis zu einer Höchstsumme von 4.000 Euro.

Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Bremen

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Bremer Weiterbildungsscheck

Der Bremer Weiterbildungsscheck ist ein Gutschein zur Ermäßigung von Kursgebühren. Er wird vergeben im Rahmen des Landesprogramms “Weiter mit Bildung und Beratung” und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

 

Eine Übersicht der verschiedenen Scheckarten finden Sie unter www.bremen.de/fastmedia/36/WB-Schecks_Uebersicht.pdf

Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Mecklenburg-Vorpommern

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Baden-Württemberg

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Bayern

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Berlin

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Saarland

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Sachsen-Anhalt

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
WEITERBILDUNG BETRIEB

Bei dieser Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Qualifizierung von Beschäftigten und Selbständigen bzw. zur Förderung der betrieblichen Weiterbildung und der Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen. Gefördert werden:

  • Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung, zur Entwicklung/dem Erhalt betrieblich relevanter, fachlicher, methodischer, sozialer, und persönlicher Kompetenzen:
    – Zuschuss bis 60% für Unternehmen bis zu 249 Beschäftigten
    – Zuschuss bis 40% für Unternehmen ab 250 Beschäftigten
    – Zuschuss bis 80% (siehe Richtlinie)
  • Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung, wie Beratungs- und Begleitungsleistungen zur Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsgerechten und mitarbeiterorientierten Personalpolitik:
    – Zuschuss bis 80% für Unternehmen 10-49 Beschäftigte
    – Zuschuss bis 60% für Unternehmen 50-249 Beschäftigt

Das Förderprogramm läuft erst einmal nur bis 30.09.2022 (Ende der Weiterbildungsmaßnahme UND Ende der Förderung – ein Antrag auf Förderung kann sich unter diesen Bedingungen zum Beispiel bis ein halbes Jahr vorher noch lohnen), die Förderrichtlinie könnte mglw. verlängert werden; wenn die Förderung für einen Studiengang bereits beantragt und genehmigt worden ist, kann dafür keine neue Förderung beantragt werden, es bietet sich eventuell an, semesterweise einen Antrag zu stellen.

 

 

WEITERBILDUNG DIREKT
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss für die individuelle berufsbezogene Weiterbildung und zum Erwerb von Zusatzqualifikationen für Auszubildende und SchülerInnen an Berufsschulen
  • Weiterbildungen: Seminare, Kurse, Coaching, Weiterbildungsstudiengänge – nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 1.000 Euro
    Zusatzqualifikationen: ausbildungs- oder schulbegleitende Lehrgänge, insbesondere mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten:
    – berufsspezifische und berufsübergreifende Spezialisierung
    – IT-Kompetenzen
    – betriebswirtschaftliche Kompetenzen
    – Fremdsprachen
    – sozial-kommunikative und interkulturelle Kompetenzen
    – nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 500 Euro

Das Förderprogramm läuft erst einmal nur bis 31.12.2022 (Ende der Weiterbildungsmaßnahme UND Ende der Förderung – ein Antrag auf Förderung kann sich unter diesen Bedingungen zum Beispiel bis ein halbes Jahr vorher noch lohnen), die Förderrichtlinie könnte mglw. verlängert werden; wenn die Förderung für einen Studiengang bereits beantragt und genehmigt worden ist, kann dafür keine neue Förderung beantragt werden, es bietet sich eventuell an, semesterweise einen Antrag zu stellen.

ACHTUNG: Der Antrag muss bei beiden Programmen jeweils 6 bis 8 Wochen vor Immatrikulation ins Studium bei der Investitionsbank gestellt sein/vorliegen.

 

Weiterbildung Geringqualifizierter und Älterer
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Förderung von Weiterbildungen von ArbeitnehmerInnen in KMU, die außerhalb des Betriebes durchgeführt werden und über ausschließlich arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.
  • Förderung der Weiterbildungskosten (Lehrgangskosten, Zuschuss zur Fahrt- und Unterbringungskosten) bis max. 50 % für ArbeitnehmerInnen bis zum 44. Lebensjahr, bis max. 75 % für ArbeitnehmerInnen ab dem 45. Lebensjahr.
  • Zuschuss zum Arbeitsentgelt und Pauschale für Sozialversicherungsbeiträge für Geringqualifizierte
Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Sachsen

Aufstiegs-BAföG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG; AufstiegsBAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die
ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang
oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet.
Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, der nicht mehr zurückgezahlt werden muss, und teils als Angebot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein zinsgünstiges Darlehen.

Fortbildungskosten
Gefördert werden einkommens- und vermögensunabhängig die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie die Material
kosten eines Meisterprüfungsprojekts bei Vollzeit- und Teilzeitfortbildungen.

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
bis zu 15.000 €
Zuschussanteil 40 %
Darlehenserlass bei Prüfungserfolg 40 %
Darlehenserlass bei Unternehmensgründung bis zu 66 %

Materialkosten eines Meisterprüfungsprojekts (Meisterstück)
bis zur Hälfte der Kosten, höchstens bis zu 2.000 €
Zuschussanteil 40 %

Außerdem möglich: Beitrag zum Lebensunterhalt, Aufschlag für Verheiratete/Verpartnerte, Kinderbetreuungskosten
für Alleinerziehend

Aufstiegsstipendium

Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, Auch Fernstudium kann gefördert werden. Für Studierende im Vollzeitstudium beträgt das Stipendium monatlich 853 Euro sowie 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich wird eine Betreuungspauschale für Kinder gewährt. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig und für die gesamte Dauer des Studiums. Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang erhalten jährlich 2.700 Euro.

Außerdem ideelle Förderung mit der Kommunikationsplattform Stipnet https://sbb-stipnet.de/portal/login-form.php

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt bei Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 853 Euro (ab dem Wintersemester 2020/2021 861 Euro), bei schulischer Ausbildung liegt der Höchstsatz bei 832 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag für eigene Kinder von 140 Euro monatlich (ab Herbst 2020: 150 Euro monatlich, Kinder bis 14 Jahre werden berücksichtigt), in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • Abhängig von der individuellen Verpflichtungszeit besteht ein Anspruch auf Förderung der fachberuflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Betrieben, Verwaltungen und Hochschulen.
  • finanzielle Unterstützung für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Kosten
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Bildungsprämie – Prämiengutschein und Spargutschein (Weiterbildungssparen) können miteinander kombiniert werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
KfW-Studienkredit
  • Finanziert werden Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitendes Studium handelt. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester werden gefördert, wenn der Studierende weiterhin in Deutschland immatrikuliert ist.

    • Flexible monatliche Auszahlung bis 650 Euro
    • Unabhängig vom Einkommen
    • Keine Sicherheiten notwendig
    • Flexible Rückzahlung

    Gefördert werden:

    • grundständiges  Erststudium
    • Zweitstudium (weiteres grundständiges Studium)
    • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbau­studium (postgraduales Studium) oder
    • Master (postgraduales Studium)

    Außerdem:

    • Promotion

    Der KfW-Studienkredit ist kombinierbar mit BAföG (Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz), dem BAföG-Bank­darlehen und mit dem Bildungskredit.

Qualifizierungschancengesetz

Wer kann gefördert werden? Wie hoch ist die Förderung?
Generell gilt: Der Weg zur Förderung führt über die Agentur für Arbeit. Es gibt Förderung sowohl für Einzelpersonen, die sich weiterbilden wollen, als auch für die Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter*innen weiterbilden lassen möchten. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Unternehmensgröße des Arbeitgebers. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie während der Dauer der Weiterbildung freistellt, dann gewährt die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich Lohnkostenzuschüsse, die Ihrem Arbeitgeber zu Gute kommen.

Die Regelungen im Einzelnen:

  •  Bei Kleinunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Weiterbildung komplett und unterstützt die Lohnfortzahlungskosten für den Arbeitgeber mit 75 Prozent.
  • Bei Unternehmen mit 10 bis 249 Mitarbeiter*innen wird die Hälfte der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet. Ausnahmeregelung: Wenn eine Mitarbeiter*in älter als 45 Jahre oder schwerbehindert im Sinne des SGB IX ist, dann kann die Weiterbildung auch hier komplett gefördert werden.
  • Bei Unternehmen mit 250 bis 2500 Mitarbeitern wird ein Viertel der Weiterbildungskosten und des Lohnes erstattet.
  • Noch größere Unternehmen bekommen einen Zuschuss von 15 Prozent. Besteht ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung zur beruflichen Weiterbildung, kann dieser Zuschuss auf 20 Prozent der Kosten steigen.
Weiterbildungsscheck – betrieblich

Gefördert werden Vorhaben der betrieblichen Weiterbildung:

  • Qualifizierung im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Erschließung neuer Märkte,
  • Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie Höherqualifizierung von Arbeitskräften,
  • Anpassung der ArbeitgeberInnen an neue Herausforderungen z. B. hinsichtlich von Aufgaben des Unternehmensmanagements, der Fachkräftesicherung oder der Implementierung neuer Technologien,
  • Vorbereitung von Unternehmensnachfolgen,
  • vertiefende bzw. ergänzende Bildungsangebote für Auszubildende in der betrieblichen Berufsausbildung,
  • Qualifizierungen zur Verbesserung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Arbeitsprozess

50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben
(Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren) als nicht rückzuzahlender Zuschuss

70 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben
(Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren) als nicht rückzuzahlender Zuschuss, für Geringqualifizierte ohne Berufsabschluss, Ältere ab 50 Jahre und Azubis, wenn alle TeilnehmerInnen der Weiterbildungsmaßnahme der AntragsstellerInnen dieser Zielgruppe angehören.

Aktuell ist keine Antragstellung möglich!

! Durch den Beginn der neuen Förderperiode befindet sich die Förderung der beruflichen Weiterbildung für die Jahre 2021 / 2022 derzeit in der Umstellung / Planung. Wir werden Sie umgehend an dieser Stelle informieren, sobald eine Antragstellung wieder möglich ist!

Weiterbildungsscheck – individuell
  • gefördert werden Projekte der individuellen berufsbezogenen Weiterbildung zur Verbesserung der beruflich nutzbaren Kompetenzen bzw. Qualifikationen sowie Steigerung der Beschäftigungschancen. Förderung: max. 70%

Aktuell ist keine Antragstellung möglich!

! Durch den Beginn der neuen Förderperiode befindet sich die Förderung der beruflichen Weiterbildung für die Jahre 2021 / 2022 derzeit in der Umstellung / Planung. Wir werden Sie umgehend an dieser Stelle informieren, sobald eine Antragstellung wieder möglich ist!

Weiterbildungsstipendium

Mit dem Weiterbildungsstipendium erhalten junge Fachkräfte mit Berufsausbildung Unterstützung für

  • fachliche Weiterbildungen und Aufstiegsfortbildungen, z. B. Meister/-in, Fachwirt/-in, Fachpfleger/-in,
  • fachübergreifende Weiterbildungen, z. B. Software-Kurse, Intensiv-Sprachkurse,
  • ein berufsbegleitendes Studium, das auf der Ausbildung aufbaut.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten suchen sich die Bildungsmaßnahmen selbst aus und beantragen jeweils die Förderung.

Das Weiterbildungsstipendium bietet eine Förderung von aktuell bis zu 7200 Euro – und ab 2020 sogar bis zu 8100 Euro – innerhalb von maximal drei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können davon die benötigten Mittel für die Kosten von Weiterbildungen oder eines berufsbegleitenden Studiums abrufen. Bei jeder Fördermaßnahme beträgt der Eigenanteil 10 Prozent. Im ersten Jahr der Förderung kann zusammen mit der ersten Bildungsmaßnahme ein IT-Bonus von 250 Euro für die Anschaffung eines Computers beantragt werden. 

Thüringen

Aufstiegs-BAföG
Aufstiegsstipendium
BAföG
Berufsförderungswerk Bundeswehr
Bildungskredit des Bundes
Bildungsprämie – Prämiengutschein
Bildungsprämie – Spargutschein
Deutschlandstipendium
KfW-Studienkredit
Qualifizierungschancengesetz
Weiterbildungsrichtlinie – Vorhaben und Netzwerke
Weiterbildungsrichtlinie – Weiterbildungsscheck
Weiterbildungsstipendium

Brandenburg

Aufstiegs-BAföG
Aufstiegsstipendium
BAföG
Berufsförderungswerk Bundeswehr
Bildungskredit des Bundes
Bildungsprämie – Prämiengutschein
Bildungsprämie – Spargutschein
Deutschlandstipendium
KfW-Studienkredit
Qualifizierungschancengesetz
Weiterbildungsrichtlinie 2020
Weiterbildungsstipendium

Nordrhein-Westfalen

Aufstiegs-BAföG
Aufstiegsstipendium
BAföG
Berufsförderungswerk Bundeswehr
Bildungskredit des Bundes
Bildungsprämie – Prämiengutschein
Bildungsprämie – Spargutschein
Bildungsscheck
Deutschlandstipendium
KfW-Studienkredit
Qualifizierungschancengesetz
Weiterbildungsstipendium

Niedersachsen

Aufstiegs-BAföG

Aufstiegsstipendium

BAföG

Berufsförderungswerk Bundeswehr

Bildungskredit des Bundes

Bildungsprämie – Prämiengutschein

Bildungsprämie – Spargutschein

Deutschlandstipendium

Individuelle Weiterbildung

KfW-Studienkredit

Meister in die Hochschulen

Qualifizierungschancengesetz

Qualifizierungscheck

Weiterbildungsstipendium

Hamburg

Aufstiegs-BAföG

Aufstiegsstipendium

BAföG

Berufsförderungswerk Bundeswehr

Bildungskredit des Bundes

Bildungsprämie – Prämiengutschein

Bildungsprämie – Spargutschein

Deutschlandstipendium

Hamburger Weiterbildungsbonus “Handwerk”

Hamburger Weiterbildungsbonus “Klassik”

Hamburger Weiterbildungsbonus “Qualifizierungscoaching”

KfW-Studienkredit

Qualifizierungschancengesetz

Weiterbildungsstipendium

Schleswig-Holstein

Aufstiegs-BAföG
Aufstiegsstipendium
BAföG
Berufsförderungswerk Bundeswehr
Bildungskredit des Bundes
Bildungsprämie – Prämiengutschein
Bildungsprämie – Spargutschein
Deutschlandstipendium
KfW-Studienkredit
Qualifizierungschancengesetz
Weiterbildungsbonus
Weiterbildungsstipendium

Rheinland-Pfalz

Aufstiegs-BAföG
Aufstiegsstipendium
BAföG
Berufsförderungswerk Bundeswehr
Bildungskredit des Bundes